Fotos & Bielder :



060102 Sau ==>
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Das Neue Netzwerk! °~Gedicht=Der Erlkönig Siche Fotosondersaite Sondersuchseite Ohne Fotos und Bielder
060211 Bär ==>
- ~Name=Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 ~Text= 1.Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind. Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm. Siche Fotosonderseite 062103 Mit Fotos und Bielder
062104 Fahrrad ==>
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062105 Telefon ==>
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062106 Taste ==>
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061404 Tastatur ==>
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061405 Schreibmaschine ==>
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061406 Buch ==>
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070115 Seite ==>
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070122 Buchstabe ==>
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070124 Text ==>
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070126 Mann ==>
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070127 Bein ==>
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070128 Schuh ==>
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070203 Leder ==>
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070204 Kuh ==>
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070206 Pferd ==>
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070714 Sattel ==>
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070723 Steigbügel ==>
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070826 Bügeleisen ==>
- Siche Fotosonderseite 070826 Mit Fotos und Bielder
070827 Hemd ==>
- 2. Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? Siehst Vater, du den Erlkönig nicht! Den Erlenkönig mit Kron' und Schweif? Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. Siche Fotosonderseite 063008 Mit Fotos und Bielder
063009 Kravatte ==>
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070111 Kroatien ==>
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070113 Meer ==>
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070114 Salz ==>
- 3. Du liebes Kind, komm geh' mit mir! Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir, Manch bunte Blumen sind an dem Strand, Meine Mutter hat manch gülden Gewand. 4. Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht, Was Erlenkönig mir leise verspricht? Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind, In dürren Blättern säuselt der Wind. 5. Willst feiner Knabe du mit mir geh'n? Meine Töchter sollen dich warten schön, Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn Und wiegen und tanzen und singen dich ein. 6. Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort Erlkönigs Töchter am düsteren Ort? Mein Sohn, mein Sohn, ich seh'es genau: Es scheinen die alten Weiden so grau. Siche Fotosonderseite 070208 Mit Fotos und Bielder
070209 Gewürz ==>
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070211 Pfeffer ==>
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070331 Indien ==>
- Siche Fotosonderseite 070331 Mit Fotos und Bielder
070403 Kasten ==>
- 7. Ich lieb dich, mich reizt deine schöne Gestalt, Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt! Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an, Erlkönig hat mir ein Leids getan. Siche Fotosonderseite 062412 Mit Fotos und Bielder
062503 ==>
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062606 ==>
- 8. Dem Vater grauset's, er reitet geschwind, Er hält in den Armen das ächzende Kind, Erreicht den Hof mit Mühe und Not, In seinen Armen das Kind war tot. °~Gedicht=Das Lied von der Glocke (Vivos voco. Mortuos plango. Fulgare frango) ~Name=Friedrich Schiller ~Text= Fest gemauert in der Erden Steht die Form aus Lehm gebrannt. Heute muß die Glocke werden! Frisch, Gesellen, seid zur Hand! Von der Stirne heiß Rinnen muß der Schweiß, Soll das Werk den Meister loben! Doch der Segen kommt von oben. Zum Werke, das wir ernst bereiten, Siche Fotosonderseite 070827 Mit Fotos und Bielder
070828 Mehl ==>
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070904 Wurm ==>
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070905 Vogel ==>
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070906 Spatz ==>
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071103 Schnellimbissrestaurant ==>
- Siche Fotosonderseite 071103 Mit Fotos und Bielder Burek

Geziemt sich wohl ein ernstes Wort; Wenn gute Reden sie begleiten, Dann fließt die Arbeit munter fort. So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten, Siche Fotosonderseite 061605 Mit Fotos und Bielder
061606 Hackfleisch ==>
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061607 Soße ==>
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060610 Nudeln ==>
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060902 Restaurant ==>
- Was durch schwache Kraft entspringt; Den schlechten Mann muß man verachten, Der nie bedacht, was er vollbringt. Das ist's ja, was den Menschen zieret, Siche Fotosonderseite 061406 Mit Fotos und Bielder
061412 Trinkgeld ==>
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061501 Kaffee ==>
- Und dazu ward ihm der Verstand, Daß er im Herzen spüret, Was er erschaffen mit seiner Hand. Nehmt Holz vom Fichtenstamme Doch recht trocken laßt es sein, Daß die eingepreßte Flamme Schlage zu dem Schwalch hinein! Kocht des Kupfers Brei! Schnell das Zinn herbei, Daß die zähe Glockenspeise Fließe nach der rechten Weise! Siche Fotosonderseite 061103 Mit Fotos und Bielder
061104 Friseur ==>
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061204 Haare ==>
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061205 Blond ==>
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061206 Mädchen ==>
- Was in des Dammes tiefer Grube Die Hand mit Feuers Hilfe baut, Hoch auf des Turmes Glockenstube, Da wird es von uns zeugen laut. Noch dauern wird's in späten Tagen Und rühren vieler Menschen Ohr, Und wird mit dem Betrübten klagen Und stimmen zu der Andacht Chor. Was unten tief dem Erdensohne Das wechselnde Verhängnis bringt, Das schlägt an die metallne Krone, Die es erbaulich weiter klingt. Weiße Blasen seh' ich springen; Wohl! die Massen sind im Fluß. Laßt's mit Aschensalz durchdringen, Das befördert schnell den Guß. Auch vom Schaume rein Muß die Mischung sein, Daß vom reinlichen Metalle Rein und voll die stimme schalle. Siche Fotosonderseite 062204 Mit Fotos und Bielder
062205 ==>
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062412 ==>
- Denn mit der Freude Feierklange Begrüßt sie das geliebte Kind Auf seines Lebens ersten Gange, Den es in des Schlafes Arm beginnt. Ihm ruhen noch im Zeitenschoße Die schwarzen und die heitern Lose; Der Mutterliebe zarte Sorgen Bewachen seinen goldnen Morgen. Die Jahre fliehen pfeilgeschwind. Siche Fotosonderseite 062606 Mit Fotos und Bielder
062608 ==>
- Vom Mädchen reißt sich stolz der Knabe, Er stürmt ins Leben wild hinaus, Durchmißt die Welt am Wanderstabe, Fremd kehrt er heim ins Vaterhaus. Und herrlich in der Jugend Prangen, Wie ein Gebild aus Himmelshöhn, Mit züchtigen,verschämten Wangen, Sieht er die Jungfrau vor sich stehn. Da faßt ein namenloses Sehnen Des Jünglings Herz, er irrt allein, Aus seinen Augen brechen Tränen, Siche Fotosonderseite 060102 Mit Fotos und Bielder
060107 ==>
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060108 wurst ==>
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060109 Zwerg ==>
- Er flieht der Brüder wilden Reihn. Errötend folgt er ihren Spuren Und ist von ihrem Gruß beglückt, Das Schönste sucht er auf den Fluren, Womit er seine Liebe schmückt. O zarte Sehnsucht, süßes Hoffen, Der ersten Liebe goldne Zeit, Das Auge sieht den Himmel offen, Siche Fotosonderseite 063004 Mit Fotos und Bielder
063006 Zipfel ==>
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063008 ==>
- Es schwelgt das Herz in Seligkeit; O daß sie ewig grünen bliebe, Die schöne Zeit der jungen Liebe! Wie sich schon die Pfeifen bräunen! Dieses Stäbchen tauch'ich ein: Sehn wir's überglast erscheinen, Wird's zum Gusse zeitig sein. Jetzt, Gesellen, frisch! Prüft mir das Gemisch, Ob das Spröde mit dem Weichen Sich vereint zum guten Zeichen. Denn wo das Strenge mit dem Zarten, Wo Starkes sich und Mildes paarten, Da gibt es einen guten Klang. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, Ob sich das Herz zum Herzen findet! Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang. Lieblich in der Bräute Locken Spielt der jungfräuliche Kranz, Wenn die hellen Kirchenglocken Laden zu des Festes Glanz. Ach! des Lebens schönste Feier Endigt auch den Lebensmai: Mit dem Gürtel, mit dem Schleier Reißt der schöne Wahn entzwei. Die Leidenschaft flieht, Die Liebe muß bleiben; Die Blume verblüht, Die fruchtmuß treiben. Der Mann muß hinaus In's feindliche Leben, Muß wirken und streben Und pflanzen und schaffen, Erlisten, erraffen, Muß wetten und wagen, Das Glück zu erjagen. Da strömet herbei die unendliche Gabe, Es füllt sich der Speicher mit köstlicher Habe, Die Räume wachsen, es dehnt sich das Haus. Und drinnen waltet Die züchtige Hausfrau, Die Mutter der Kinder, Und herrschet weise Im häuslichen Kreise, Und lehret die Mädchen Und wehret den Knaben, Und reget ohn' Ende Die fleißigen Hände, Und mehrt den Gewinn Mit ordnendem Sinn, Und füllet mit Schätzen die duftenden Laden, Und dreht um die schnurrende Spindel den Faden, Und sammelt im reinlich geglätteten Schrein Die schimmernde Wolle, den schneeigen Lein, Und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer, Und ruhet nimmer. Und der Vater mit frohem Blick Von des Hauses weitschauendem Giebel Überzählt sein blühendes Glück, Siehet der Pfosten ragende Bäume, Und der Scheunen gefüllte Räume, Und die Speicher, vom Segen gebogen, Und des Kornes bewegte Wogen, Rühmt sich mit stolzem Mund: Fest, wie der Erde Grund, Gegen des Unglücks Macht Steht mir des Hauses Pracht! Doch mit des Geschickes Mächten Ist kein ew'ger Bund zu flechten, Und das Unglück schreitet schnell. Wohl! nun kann der Guß beginnen, Schön gezacket ist der Bruch, Doch bevor wir's lassen rinnen, Betet einen frommen Spruch! Stoßt den Zapfen aus! Gott bewahr' das Haus! Rauschend in des Henkels Bogen Schießt's mit feuerbraunen Wogen. Wohltätig ist des Feuers Macht, Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht, Und was er bildet, was er schafft, Das dankt er dieser Himmelskraft, Wenn sie der Fessel sich entrafft, Einhertritt auf der eignen Spur, Die freie Tochter der Natur. Wehe, wenn sie losgelassen, Wachsend ohne Widerstand, Durch die volkbelebten Gassen Wälzt den ungeheuren Brand! Denn die Elemente hassen Das Gebild der Menschenhand. Aus der Wolke Quillt der Segen, Strömt der Regen; Aus der Wolke, ohne Wahl, Zuckt der Strahl. Hört ihr's wimmern hoch im Turm? Das ist Sturm! Rot, wie Blut, Ist der Himmel; Das ist nicht des Tages Glut! Welch Getümmel Straßen auf! Dampf wallt auf! Flackernd steigt die Feuersäule; Durch der Straße lange Zeile Wächst es fort mit Windeseile; Kochend, wie aus Ofens Rachen, Glühn die Lüfte, Balken krachen, Pfosten stürzen, Fenster klirren, Kinder jammern, Mütter irren, Tiere wimmern Unter Trümmern; Alles rennet, rettet, flüchtet, Taghell ist die Nacht gelichtet. Durch die Hände lange Kette Um die Wette Fliegt der Eimer; hoch im Bogen Spritzen Quellen Wasserwogen. Heulend kommt der Sturm geflogen, Der die Flamme brausend sucht; Prasselnd in die dürre Frucht Fällt sie, in des Speichers Räume, In der Sparren dürre Bäume,Und als wollte sie im Wehen Mit sich fort der Erde Wucht Reißen in gewalt'ger Flucht, Wächst sie in des Himmels Höhen Riesengroß. Hoffnungslos Weicht der Mensch der Götterstärke: Müßig sieht er seine Werke Und bewundernd untergehn. Leergebrannt Ist die Stätte, Wilder Stürme rauhes Bette In den öden Fensterhöhlen Wohnt das Grauen, Und des Himmels Wolken schauen Hoch hinein. Einen Blick Nach dem Grabe Seiner Habe Sendet noch der Mensch zurück ? Greift fröhlich dann zum Wanderstabe. Was des Feuers Wut ihm auch geraubt, Ein süßer Trost ist ihm geblieben: Er zählt die Häupter seiner Lieben, Und sieh! ihm fehlt kein teures Haupt. In die Erd' ist's aufgenommen, Glücklich ist die Form gefüllt; Wird's auch schön zu Tage kommen, Daß es Fleiß und Kunst vergilt? Wenn der Guß mißlang? Wenn die Form zersprang? Ach! vielleicht, indem wir hoffen, Hat uns Unheil schon getroffen. Dem dunklen Schoß der heil'gen Erde Vertrauen wir der Hände Tat, Vertraut der Sämann seine Saat Und hofft, daß sie entkeimen werde Zum Segen, nach des Himmels Rat. Noch köstlicheren Samen bergen Wir trauernd in der Erde Schoß Und hoffen, daß er aus den Särgen Erblühen soll zu schönerm Los. Von dem Dome, Schwer und bang, Tönt die Glocke Grabgesang. Ernst begleiten ihre Trauerschläge Einen Wanderer auf dem letzten Wege. Ach! die Gattin ist's, die teure, Ach! es ist die treue Mutter, Die der schwarze Fürst der Schatten Wegführt aus dem Arm des Gatten, Aus der zarten Kinder Schar, Die sie blühend ihm gebar, Die sie an der treuen Brust Wachsen sah mit Mutterlust ? Ach! des Hauses zarte Bande Sind gelöst auf immerdar; Denn sie wohnt im Schattenlande, Die des Hauses Mutter war; Denn es fehlt ihr treues Walten, Ihre Sorge wacht nicht mehr; An verwaister Stätte schalten Wird die Fremde, liebeleer. Bis die Glocke sich verkühlet, Laßt die strenge Arbeit ruhn! Wie im Laub der Vogel spielet, Mag sich jeder gütlich tun. Winkt der Sterne Licht, Ledig aller Pflicht, Hört der Bursch die Vesper schlagen; Meister muß sich immer plagen. Munter fördert seine Schritte Fern im wilden Forst der Wanderer Nach der lieben Heimathütte. Blökend ziehen heim die Schafe, Und der Rinder Breitgestirnte, glatte Scharen Kommen brüllend, Die gewohnten Ställe füllend. Schwer herein Schwankt der Wagen Kornbeladen; Bunt von Farben, Auf den Garben Liegt der Kranz, Und das junge Volk der Schnitter Fliegt im Tanz. Markt und Straße werden stiller; Um des Lichts gesell'ge Flamme Sammeln sich die Hausbewohner, Und das Stadttor schließt sich knarrend. Schwarz bedecket Sich die Erde; Doch den sichern Bürger schrecket Nicht die Nacht, Die den Bösen gräßlich wecket; Denn das Auge des Gesetzes wacht. Heil'ge Ordnung, segensreiche Himmelstochter, die das Gleiche Frei und leicht und freudig bindet, Die der Städte Bau gegründet, Die herein von den Gefilden Rief den ungesell'gen Wilden, Eintrat in der Menschen Hütten, Sie gewöhnt zu sanften Sitten, Und das teuerste der Bande Wob, den Trieb zum Vaterlande! Tausend fleiß'ge Hände regen, Helfen sich in munterm Bund, Und in feurigem Bewegen Werden alle Kräfte kund. Meister rührt sich und Geselle In der Freiheit heil'gem Schutz; Jeder freut sich seiner Stelle, Bietet dem Verächter Trutz. Arbeit ist des Bürgers Zierde, Segen ist der Mühe Preis: Ehrt den König seine Würde, Ehret uns der Hände Fleiß. Holder Friede, Süße Eintracht, Weilet, eilet Freundlich über dieser Stadt! Möge nie der Tag erscheinen, Wo des rauhen Krieges Horden Dieses stille Tal durchtoben; Wo der Himmel, Den des Abends sanfte Röte Lieblich malt, Von der Dörfer, von der Städte Wildem Brande schrecklich strahlt! Nun zerbrecht mir das Gebäude, Seine Absicht hat's erfüllt, Daß sich Herz und Auge weide An dem wohlgelungnen Bild. Schwingt den Hammer, schwingt, Bis der Mantel springt! Wenn die Glock' soll auferstehen, Muß die Form in Stücken gehen. Der Meister kann die Form zerbrechen Mit weiser Hand, zur rechten Zeit; Doch wehe, wenn in Flammenbächen Das glüh'nde Erz sich selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen Zersprengt es das geborstne Haus, Und wie aus offnem Höllenrachen Speit es Verderben zündend aus. Wo rohe Kräfte sinnlos walten, Da kann sich kein Gebild gestalten; Wenn sich die Völker selbst befrein, Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn. Weh, wenn sich in dem Schoß der Städte Der Feuerzunder still gehäuft, Das Volk, zerreißend seine Kette, Zur Eigenhilfe schrecklich greift! Da zerret an der Glocke Strängen Der Aufruhr, daß sie heulend schallt, Und, nur geweiht zu Friedensklängen, Die Losung anstimmt zur Gewalt. Freiheit und Gleichheit! hört man schallen; Der ruh'ge Bürger greift zur Wehr, Die Straßen füllen sich, die Hallen, Und Würgerbanden ziehn umher. Da werden Weiber zu Hyänen Und treiben mit entsetzten Scherz: Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen, Zerreißen sie des Feindes Herz. Nichts Heiliges ist mehr, es lösen Sich alle Bande frommer scheu; Der Gute räumt den Platz dem Bösen, Und alle Laster walten frei. Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, Verderblich ist des Tigers Zahn, Jedoch der schrecklichste der Schrecken, Das ist der Mensch in seinem Wahn. Weh denen, die dem Ewigblinden Des Lichtes Himmelsfackel leihn! Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden, Und äschert Städt' und Länder ein. Freude hat mit Gott gegeben! Sehet! wie ein gold'ner Stern Aus der Hülse, blank und eben, Schält sich der metallne Kern. Von dem Helm zum Kranz Spielt's wie Sonnenglanz. Auch des Wappens nette Schilder Loben den erfahrnen Bielder. Herein! herein, Gesellen alle, schließt den Reihen, Daß wir die Glocke taufend weihen! Concordia soll ihr Name sein. Zur Eintracht, zu herzinnigem Vereine Versammle sie die liebende Gemeine. Und dies sei fortan ihr Beruf, Wozu der Meister sie erschuf: Hoch über'm niedern Erdenleben Soll sie im blauen Himmelszelt, Die Nachbarin des Domes, schweben Und grenzen an die Sternenwelt, Soll eine Stimme sein von oben, Wie der Gestirne helle Schar, Die ihren Schöpfer wandelnd loben Und führen das bekränzte Jahr. Nur ewigen und ernsten Dingen Sei ihr metallner Mund geweiht, Und stündlich mit den schnellen Schwingen Berühr' im Fluge sie die Zeit. Dem Schicksal leihe sie die Zunge; Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, Begleite sie mit ihrem Schwunge Des Lebens wechselvolles Spiel. Und wie der Klang im Ohr vergehet, Der mächtig tönend ihr entschallt, So lehre sie, daß nichts bestehet, Daß alles Irdische verhallt. Jetzo mit der Kraft des Stranges Wiegt die Glock' mir aus der Gruft, Daß sie in das Reich des Klanges Steige, in die Himmelsluft! Ziehet, ziehet, hebt! Sie bewegt sich, schwebt! Freude dieser Stadt bedeute, Friede sei ihr erst Geläute. °~Gedicht= Die Bürgschaft ~Name=Friedrich von Schiller ~Text= Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande: Ihn schlugen die Häscher in Bande, "Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!" Entgegnet ihm finster der Wüterich. "Die Stadt vom Tyrannen befreien!" "Das sollst du am Kreuze bereuen." "Ich bin", spricht jener, "zu sterben bereit Und bitte nicht um mein Leben: Doch willst du Gnade mir geben, Ich flehe dich um drei Tage Zeit, Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit; Ich lasse den Freund dir als Bürgen, Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen." Da lächelt der König mit arger List Und spricht nach kurzem Bedenken: "Drei Tage will ich dir schenken; Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist, Eh' du zurück mir gegeben bist, So muß er statt deiner erblassen, Doch dir ist die Strafe erlassen." Und er kommt zum Freunde: "Der König gebeut, Daß ich am Kreuz mit dem Leben Bezahle das frevelnde Streben. Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit, Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit; So bleib du dem König zum Pfande, Bis ich komme zu lösen die Bande." Und schweigend umarmt ihn der treue Freund Und liefert sich aus dem Tyrannen; Der andere ziehet von dannen. Und ehe das dritte Morgenrot scheint, Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint, Eilt heim mit sorgender Seele, Damit er die Frist nicht verfehle. Da gießt unendlicher Regen herab, Von den Bergen stürzen die Quellen, Und die Bäche, die Ströme schwellen. Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab, Da reißet die Brücke der Strudel herab, Und donnernd sprengen die Wogen Des Gewölbes krachenden Bogen. Und trostlos irrt er an Ufers Rand: Wie weit er auch spähet und blicket Und die Stimme, die rufende, schicket. Da stößet kein Nachen vom sichern Strand, Der ihn setze an das gewünschte Land, Kein Schiffer lenket die Fähre, Und der wilde Strom wird zum Meere. Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht, Die Hände zum Zeus erhoben: "O hemme des Stromes Toben! Es eilen die Stunden, im Mittag steht Die Sonne, und wenn sie niedergeht Und ich kann die Stadt nicht erreichen, So muß der Freund mir erbleichen." Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut, Und Welle auf Welle zerrinnet, Und Stunde an Stunde entrinnet. Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut Und wirft sich hinein in die brausende Flut Und teilt mit gewaltigen Armen Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen. Und gewinnt das Ufer und eilet fort Und danket dem rettenden Gotte; Da stürzet die raubende Rotte Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort, Den Pfad ihm sperrend, und schnaubet Mord Und hemmet des Wanderers Eile Mit drohend geschwungener Keule. "Was wollt ihr?" ruft er vor Schrecken bleich, "Ich habe nichts als mein Leben, Das muß ich dem Könige geben!" Und entreißt die Keule dem nächsten gleich: "Um des Freundes willen erbarmet euch!" Und drei mit gewaltigen Streichen Erlegt er, die andern entweichen. Und die Sonne versendet glühenden Brand, Und von der unendlichen Mühe Ermattet sinken die Kniee. "O hast du mich gnädig aus Räubershand, Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land, Und soll hier verschmachtend verderben, Und der Freund mir, der liebende, sterben!" Und horch! da sprudelt es silberhell, Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen, Und stille hält er, zu lauschen; Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell, Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell, Und freudig bückt er sich nieder Und erfrischet die brennenden Glieder. Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün Und malt auf den glänzenden Matten Der Bäume gigantische Schatten; Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn, Will eilenden Laufes vorüber fliehn, Da hört er die Worte sie sagen: "Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen." Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß, Ihn jagen der Sorge Qualen; Da schimmern in Abendrots Strahlen Von ferne die Zinnen von Syrakus, Und entgegen kommt ihm Philostratus, Des Hauses redlicher Hüter, Der erkennet entsetzt den Gebieter: "Zurück! du rettest den Freund nicht mehr, So rette das eigene Leben! Den Tod erleidet er eben. Von Stunde zu Stunde gewartet' er Mit hoffender Seele der Wiederkehr, Ihm konnte den mutigen Glauben Der Hohn des Tyrannen nicht rauben." "Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht, Ein Retter, willkommen erscheinen, So soll mich der Tod ihm vereinen. Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht, Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht, Er schlachte der Opfer zweie Und glaube an Liebe und Treue!" Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor, Und sieht das Kreuz schon erhöhet, Das die Menge gaffend umstehet; An dem Seile schon zieht man den Freund empor, Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor: "Mich, Henker", ruft er, "erwürget! Da bin ich, für den er gebürget!" Und Erstaunen ergreifet das Volk umher, In den Armen liegen sich beide Und weinen vor Schmerzen und Freude. Da sieht man kein Auge tränenleer, Und zum Könige bringt man die Wundermär'; Der fühlt ein menschliches Rühren, Läßt schnell vor den Thron sie führen, Und blicket sie lange verwundert an. Drauf spricht er: "Es ist euch gelungen, Ihr habt das Herz mir bezwungen; Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn - So nehmet auch mich zum Genossen an: Ich sei, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der Dritte!" °~Gedicht=Herbst ~Name=Rainer Maria Rilke ~Text= Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gieb ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren Wein. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben. °~Gedicht=The Raven ~Name=Edgar Allan Poe ~Text= Once upon a midnight dreary, while I pondered, weak and weary, Over many a quaint and curious volume of forgotten lore, While I nodded, nearly napping, suddenly there came a tapping, As of someone gently rapping, rapping at my chamber door. " 'Tis some visitor," I muttered, "tapping at my chamber door; Only this, and nothing more." Ah, distinctly I remember, it was in the bleak December, And each separate dying ember wrought its ghost upon the floor. Eagerly I wished the morrow; vainly I had sought to borrow From my books surcease of sorrow, sorrow for the lost Lenore,. For the rare and radiant maiden whom the angels name Lenore, Nameless here forevermore. And the silken sad uncertain rustling of each purple curtain Thrilled me---filled me with fantastic terrors never felt before; So that now, to still the beating of my heart, I stood repeating, " 'Tis some visitor entreating entrance at my chamber door, Some late visitor entreating entrance at my chamber door. This it is, and nothing more." Presently my soul grew stronger; hesitating then no longer, "Sir," said I, "or madam, truly your forgiveness I implore; But the fact is, I was napping, and so gently you came rapping, And so faintly you came tapping, tapping at my chamber door, That I scarce was sure I heard you." Here I opened wide the door;--- Darkness there, and nothing more. Deep into the darkness peering, long I stood there, wondering, fearing Doubting, dreaming dreams no mortals ever dared to dream before; But the silence was unbroken, and the stillness gave no token, And the only word there spoken was the whispered word, Lenore?, This I whispered, and an echo murmured back the word, "Lenore!" Merely this, and nothing more. Back into the chamber turning, all my soul within me burning, Soon again I heard a tapping, something louder than before, "Surely," said I, "surely, that is something at my window lattice. Let me see, then, what thereat is, and this mystery explore. Let my heart be still a moment, and this mystery explore. " 'Tis the wind, and nothing more." Open here I flung the shutter, when, with many a flirt and flutter, In there stepped a stately raven, of the saintly days of yore. Not the least obeisance made he; not a minute stopped or stayed he; But with mien of lord or lady, perched above my chamber door. Perched upon a bust of Pallas, just above my chamber door, Perched, and sat, and nothing more. Then this ebony bird beguiling my sad fancy into smiling, By the grave and stern decorum of the countenance it wore, "Though thy crest be shorn and shaven thou," I said, "art sure no craven, Ghastly, grim, and ancient raven, wandering from the nightly shore. Tell me what the lordly name is on the Night's Plutonian shore." Quoth the raven, "Nevermore." Much I marvelled this ungainly fowl to hear discourse so plainly, Though its answer little meaning, little relevancy bore; For we cannot help agreeing that no living human being Ever yet was blessed with seeing bird above his chamber door, Bird or beast upon the sculptured bust above his chamber door, With such name as "Nevermore." But the raven, sitting lonely on that placid bust, spoke only That one word, as if his soul in that one word he did outpour. Nothing further then he uttered; not a feather then he fluttered; Till I scarcely more than muttered, "Other friends have flown before; On the morrow he will leave me, as my hopes have flown before." Then the bird said, "Nevermore." Startled at the stillness broken by reply so aptly spoken, "Doubtless," said I, "what it utters is its only stock and store, Caught from some unhappy master, whom unmerciful disaster Followed fast and followed faster, till his songs one burden bore,--- Till the dirges of his hope that melancholy burden bore Of "Never---nevermore." But the raven still beguiling all my sad soul into smiling, Straight I wheeled a cushioned seat in front of bird, and bust and door; Then, upon the velvet sinking, I betook myself to linking Fancy unto fancy, thinking what this ominous bird of yore -- What this grim, ungainly, ghastly, gaunt and ominous bird of yore Meant in croaking "Nevermore." Thus I sat engaged in guessing, but no syllable expressing To the fowl, whose fiery eyes now burned into my bosom's core; This and more I sat divining, with my head at ease reclining On the cushion's velvet lining that the lamplight gloated o'er, But whose velvet violet lining with the lamplight gloating o'er She shall press, ah, nevermore! Then, methought, the air grew denser, perfumed from an unseen censer Swung by seraphim whose footfalls tinkled on the tufted floor. "Wretch," I cried, "thy God hath lent thee -- by these angels he hath Sent thee respite---respite and nepenthe from thy memories of Lenore! Quaff, O quaff this kind nepenthe, and forget this lost Lenore!" Quoth the raven, "Nevermore!" "Prophet!" said I, "thing of evil!--prophet still, if bird or devil! Whether tempter sent, or whether tempest tossed thee here ashore, Desolate, yet all undaunted, on this desert land enchanted-- On this home by horror haunted--tell me truly, I implore: Is there--is there balm in Gilead?--tell me--tell me I implore!" Quoth the raven, "Nevermore." "Prophet!" said I, "thing of evil--prophet still, if bird or devil! By that heaven that bends above us--by that God we both adore-- Tell this soul with sorrow laden, if, within the distant Aidenn, It shall clasp a sainted maiden, whom the angels name Lenore--- Clasp a rare and radiant maiden, whom the angels name Lenore? Quoth the raven, "Nevermore." "Be that word our sign of parting, bird or fiend!" I shrieked, upstarting-- "Get thee back into the tempest and the Night's Plutonian shore! Leave no black plume as a token of that lie thy soul hath spoken! Leave my loneliness unbroken! -- quit the bust above my door! Take thy beak from out my heart, and take thy form from off my door!" Quoth the raven, "Nevermore." And the raven, never flitting, still is sitting, still is sitting On the pallid bust of Pallas just above my chamber door; And his eyes have all the seeming of a demon's that is dreaming. And the lamplight o'er him streaming throws his shadow on the floor; And my soul from out that shadow that lies floating on the floor Shall be lifted---nevermore! °~Gedicht=Max und Moritz (Eine Bubengeschichte in Sieben Streichen) Erster Streich ~Name=Wilhelm Busch ~Text= Mancher gibt sich viele Müh' Mit dem lieben Federvieh; Einesteils der Eier wegen, Welche diese Vögel legen, Zweitens: weil man dann und wann Einen Braten essen kann; Drittens aber nimmt man auch Ihre Federn zum Gebrauch In die Kissen und die Pfühle, Denn man liegt nicht gerne kühle. - Seht, da ist die Witwe Bolte, Die das auch nicht gerne wollte. Ihrer Hühner waren drei Und ein stolzer Hahn dabei. - Max und Moritz dachten nun: Was ist hier jetzt wohl zu tun? - -Ganz geschwinde, eins, zwei, drei, Schneiden sie sich Brot entzwei, In vier Teile, jedes Stück Wie ein kleiner Finger dick. Diese binden sie an Fäden, Übers Kreuz, ein Stück an jeden, Und verlegen sie genau In den Hof der guten Frau. Kaum hat dies der Hahn gesehen, Fängt er auch schon an zu krähen: Kikeriki ! Kikikerikih ! ! Tak, tak, tak! - da kommen sie. Hahn und Hühner schlucken munter Jedes ein Stück Brot hinunter; Aber als sie sich besinnen, Konnte keines recht von hinnen. In die Kreuz und in die Quer Reißen sie sich hin und her, Flattern auf und in die Höh', Ach herrje, herrjemine ! Ach, sie bleiben an dem langen, Dürren Ast des Baumes hangen. - -Und ihr Hals wird lang und länger, Ihr Gesang wird bang und bänger; Jedes legt noch schnell ein Ei, Und dann kommt der Tod herbei. - Witwe Bolte in der Kammer Hört im Bette diesen Jammer; Siche Fotosonderseite 060311 Mit Fotos und Bielder
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- Ahnungsvoll tritt sie heraus: Ach, was war das für ein Graus ! "Fließet aus dem Aug', ihr Tränen! All mein Hoffen, all mein Sehnen, Meines Lebens schönster Traum Hängt an diesem Apfelbaum! !" Tiefbetrübt und sorgenschwer Kriegt sie jetzt das Messer her; Nimmt die Toten von den Strängen, Daß sie so nicht länger hängen Siche Fotosonderseite 060310 Mit Fotos und Bielder
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- Und mit stummem Trauerblick Kehrt sie in ihr Haus zurück. - Dieses war der erste Streich, Doch der zweite folgt sogleich.
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